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3D-Punktwolke

Während der Verarbeitung erzeugt DroneField eine sparse 3D- Punktwolke — die räumliche Rekonstruktion der Feldoberfläche. Diese stammt aus dem DSM und den BA-Tie-Points — nicht MVS (multi-view stereo) wie in professionellen 3D-Modelling-Programmen, aber für landwirtschaftliche Zwecke ausreichend.

  1. Öffne ein verarbeitetes Projekt (mindestens das DSM muss vorhanden sein).
  2. Aktiviere in den rechten Schichten die Schicht 3D-Punktwolke. Ein neues Fenster öffnet sich: 3D-Punktwolke-Viewer.

Das Viewer-Fenster erscheint als eigenes Fenster (separat von der Hauptanwendung), so kannst du Karte und 3D gleichzeitig sehen.

  • Linke Maustaste ziehen — Drehen (Orbit)
  • Rechte Maustaste ziehen — Pan (Verschieben)
  • Mausrad — Zoom in / out
  • Doppelklick auf einen Punkt — Kamera dort zentrieren
  • Ein Finger ziehen — Drehen
  • Zwei Finger ziehen — Pan
  • Pinch — Zoom
  • R — Reset view (Standardansicht)
  • L — Karte flach (Draufsicht) — Orbit deaktiviert
  • Esc — Schließen

Die obere Leiste des Panels bietet zwei Hauptmodi:

Die klassische Punktwolke — jeder Tie-Point ist ein farbiger Punkt im Raum. Färbung:

  • RGB — echte Farbe aus den Aufnahmen (wie ein 3D-Foto)
  • Nach Höhe — Farbcode: blau (niedrig) → grün → rot (hoch)
  • NDVI / Vegetationsindex — falls auch multispektral verarbeitet wurde

Punktdichte:

  • Sparse (Standard) — ~10 000–50 000 Punkte je nach Feldfläche
  • Dense — mit der Option Geländemodus der Verarbeitung 2× so viele Punkte

Aus den Punkten generierte Triangulationsfläche (triangulated irregular network — TIN). Eine kontinuierliche Fläche, die zwischen den sparse Punkten interpoliert.

  • Wireframe — nur die Kanten der Dreiecke
  • Solid — Dreiecke gefüllt (grau oder farbig)
  • Textured — auf die Dreiecke das Orthomosaik als Textur (das spektakulärste, benötigt aber viel Speicher)
  • Gelände — bei einem Hangfeld siehst du die Neigung deutlich
  • Bestandshöhe — Mais um die Rispenschiebung herum, etwa ±20 cm Genauigkeit, die Spitzen sind sichtbar
  • Hindernisse — Baum, Mast, Draht — alle ragen aus der Punktwolke heraus
  • Wasserabfluss — tiefere Senken, wo sich Wasser sammeln kann

DroneFields Punktwolke ist sparse — sie ist nicht für ingenieurmäßige Entwurfsplanung gedacht, sondern als agrarische Verarbeitungsreferenz. Zentimetergenauigkeit ist nicht garantiert; die Höhen sind etwa im Bereich ±10–20 cm bei einem RTK-Flug verlässlich.

Falls du eine dense Punktwolke oder MVS-Rekonstruktion brauchst (z. B. Baumonitoring, Industrieobjekte), wurde DroneField nicht zu diesem Zweck gebaut — du kannst die Aufnahmen in andere Software exportieren (Pix4D, ODM, Reality Capture) zur weiteren Verarbeitung.

Mit dem Export-Button des Viewers:

  • .ply — Stanford Polygon format, Standard-Punktwolken-Export. Mit jedem 3D-Programm lesbar (CloudCompare, MeshLab, Blender).
  • .xyz — einfache X Y Z Textdatei (und RGB).
  • .las — LiDAR-Standarddatei (für 3D-Punktwolken).

Die Koordinaten werden in UTM-Projektion gespeichert (für den Feldort automatisch gewählte Zone). Wird eine andere Projektion benötigt, kannst du nach dem Export mit QGIS umkonvertieren.

Das Viewer-Fenster schließt sich mit Esc, mit dem Schließen-Button oder durch Deaktivieren der 3D-Punktwolke- Schicht. Die Punktwolkendaten bleiben im Projekt — jederzeit wieder zu öffnen.